Die 15 Minuten des Glücks!!!

Gestern war ich bei Mayday Parade in Köln un traf da eine sehr gute Freundin und Fotografin, die man öfter in Graben trifft. Wir unterhielten uns über Konzertfotografie, und deswegen entstand dieser Beitrag.

Dieser Moment wenn man in Graben begleitet wird, den Platz einnimmt, und nur noch auf die Band wartet, ist unglaublich. Die Spannung steigt mit jede Sekunde. Man fühlt sich wie ein Soldat im Einsatz! Nur noch Sekunden trennen einen von dem ersten Schuß. Noch kurzer Blick auf den Display, um die Einstellungen zum 15 mal zu überprüfen, und es kann los gehen.

In diesen 15 Minuten vergisst man die ganze Welt, egal wie müde man ist, wie viele Konzerte man schon diese Woche, diesen Monat oder dieses Jahr gemacht hat. Egal wie viele Auslösungen die Kamera überleben musste, wie oft man den Sensor gereinigt hat, wie oft man die Linse gesäubert hat. Egal ob man 39 Grad Fieber hat, oder Liebeskummer, das alles ist in diesem Moment egal.

Wenn die Künstler auf der Bühne sind, und man zum ersten mal ausgelöst hat, bekommt man so einen Adrenalin Schub daß man eigentlich schon Marathon laufen könnte. Man bewegt sich in dem Graben zwischen den Kollegen, und trotzdem ist man alleine, auch wenn in dem Graben gerade 15 Fotografen dabei sind. Man ist trotzdem alleine, mit einem Augen im Sucher und mit anderem beobachtet man die Bühne. Es ist unbeschreiblich, man sucht das Motiv, man sucht die Stelle die Deine Bilder einzigartig machen, den einen einzigen Moment, den kein anderer eingefangen hat.

Und mit etwas Glück ensteht dabei so was:

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Man fotografiert nicht das was man sieht, man fotografiert genau das was man fühlt.

 

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